Technik

Fahrpult

siehe Fahrpult

Anlagensteuerung

2002 bis 2004

Ganz am Anfang wurde die Gartenbahn noch analog gesteuert, d.h. mithilfe eines Fahrreglers konnte die Spannung am Gleis verändert werden, wodurch die Loks entsprechend schnell oder langsam fuhren. Auf Dauer war diese Art der Anlagensteuerung nicht befriedigend, zumal die Ausmaße der Gartenbahn und auch der Fahrzeugpark stetig wuchsen.

2004 bis 2012

Deshalb stellten wir unseren Betrieb im Jahr 2004 auf digitale Steuerung um. Wir verwendeten hauptsächlich Digitalkomponenten des damals führenden Herstellers LGB aus Nürnberg. Als Zentrale diente uns die MZS 2, für die Loksteuerung verwendeten wir ein LGB-Lokhandy und ein LGB-Universalhandy. Weil nach und nach immer mehr Lokomotiven beschafft wurden, wurde auch die Zahl der Lokhandys auf zuletzt 4 erhöht.

 

Zwischenzeitlich büßte LGB die Vorherrschaft ein, weshalb nun bei Neuanschaffungen auch aktuellere Digitalkomponenten gekauft wurden (Uhlenbrock/Dietz, ESU, Massoth).

 

Solange nur ein Zug auf der Strecke war, funktionierte der Betrieb relativ gut (abgesehen von dem veralteten MZS-Protokoll, das die Funktionen seriell schaltet). Sobald aber mehrere Züge gleichzeitig in Betrieb waren, reichte die Stromstärke nicht mehr aus und die serielle Funktionsauslösung der Dekoder behinderte sich gegenseitig.

ab 2013

Deshalb beschlossen wir Anfang 2012, unser Steuersystem nocheinmal grundlegend zu erneuern. Nach langen Planungen wurde dieser Schritt Ende 2012 begonnen. Neues Herzstück unseres Digitalsystems ist eine Massoth DiMAX 1200Z, die beste Digitalzentrale, die momentan auf dem Markt vorhanden ist. Mit einem Massoth-Navigator kann die Anlage gesteuert und die Dekoder programmiert werden. Damit wir weiterhin mehrere Fahrregler haben, können die bisherigen LGB-Handys mit eingeschränkter Funktionalität an der neuen Zentrale weiterbetrieben werden. Anfang 2013 wurde damit begonnen, alle Dekoder (Lok-, Sound- und Weichendekoder) umzuprogrammieren und für den Betrieb mit der neuen Zentrale anzupassen.

 

Für die Zukunft ist geplant, die Anlage auch per Computer zu steuern. Dabei soll das Open-Source-Programm Rocrail zum Einsatz kommen. Momentan befindet sich das System bei uns in der Experimentier- und Probephase.

Trassen und Gleise

Bei festem Untergrund wird ein Graben von ca. 20 cm Breite und 20 cm Tiefe ausgegraben, bei weichem Untergrund entsprechend mehr. Dieser Einschnitt wird mit Gärtnerfolie ausgekleidet, welche wasserdurchlässig ist, damit Regenwasser schnell abfließen kann, die aber den Schotter vom Erdreich trennt und recht zuverlässig Unkraut unterbindet. Darauf wird etwa zur Hälfte mit grobem Schotter aufgefüllt. Nach einer weiteren Lage Folie wird bis zur geplanten Schwellenhöhe Steinsplitt eingebracht und gut verdichtet. Damit ist ein stabiles, betretbares und vorbildorientiertes Planum geschaffen. Die Gleise werden darauf lose verlegt und mit Splitt eingeschottert. Viele Gartenbahner schwören auf feste (z.B. betonierte) Fahrbahnen, auf welchen die Gleise verschraubt werden. Durch die Längenausdehnung durch die starken Temperaturschwankungen kann es dann aber passieren, dass die Kunststoffschwellen brechen, oder die Gleise sich verbiegen. Deshalb verlege ich meine Gleise lose und fixiere sie nur an viel beanspruchten Stellen, wie beispielsweise am Wegübergang. Natürlich verformen sich auch meine Gleise, aber die Schäden sind weitaus geringer. Hängt doch einmal eine Schiene in der Luft, wird einfach wie beim Original nachgeschottert.

 

An Gleismaterial habe ich momentan folgende Fabrikate im Einsatz: Messingweichen von LGB, weil nur sie für mich bezahlbar sind;

Edelstahlgleise von Strub/Gartenbahn-Team für die Bergstrecke, weil sie einen geringen Eisenanteil besitzen, deshalb anrosten und dadurch sehr originalgetreu aussehen;

Edelstahlgleise von Revalda für die Adhäsionsstrecken, weil sie am pflegeleichtesten sind;

vernickelte Messinggleise von LGB für die verdeckten Verbindungsgleise, weil sie wenig beansprucht werden.

Meine Zahnstangen stammen von LGB, die Zahnstangenhalter allerdings von train.li, weil sie bedeutend besser aussehen. Diese werden nicht zwischen die Schwellen geklemmt, sondern mit rostfreien Schrauben daraufgeschraubt.

Feste Fahrbahnen

Zahnstangeneinfahrten

Aufgrund von Konstruktionsmängeln der LGB-Zahnstange kommt es immer wieder zu Entgleisungen im Bereich der Zahnstangeneinfahrt. Durch die starre Zahnstange werden selbst schwere Loks ein Stück weit hochgehoben.

 

Deshalb wurden sämtliche Einfahrten (6 Stück) durch Eigenkontruktionen ersetzt. Diese beinhalten gefederte Zahnstangen und beidseitige Zwangsschienen.

Die Bilder unten zeigen den Prototypen.

Zur Streckenbeschreibung
Zur Streckenbeschreibung

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AKTUELL

Bahn momentan außer Betrieb.

Demnächst geht es aber wieder weiter!

Aktuelle Bastelarbeiten:

Virtuelle Wanderung durch die GFB: